Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

IMMER INFORMIERT BLEIBEN!

Jetzt unsere redaktionellen Newsletter abonnieren und die Neuigkeiten der kommunalen Welt kommen direkt in Ihr Postfach.

Mehr erfahren
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • Bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Praxis
  2. Straßen und Verkehr
  3. Blitzer: Mehr Ausgaben als Einnahmen
Blitzer: Ausgaben und Einnahmen
© Adobe Stock

Blitzer: Mehr Ausgaben als Einnahmen

von Christian Erhardt-Maciejewski
Chefredakteur | KOMMUNAL
27. November 2019
Blitzer sollen für mehr Verkehrssicherheit sorgen und können nebenbei noch Geld in die Stadtkasse spülen. Doch: Nicht überall lohnen sich die Radarkontrollen finanziell...

Alle paar Minuten überraschen Blitzer zu schnelle Autos, Lastwagen oder Rollerfahrer.

Allein in der Hauptstadt Berlin wurden im letzten Jahr mehr als 2.271 Verstöße pro Tag registriert.

Feststeht: Blitzer spülen viel Geld in die Kasse der Kommunen! Doch Rechnungen zeigen, dass die Radarkontrollen auch zum Minusgeschäft werden können.

Denn die Ausgaben für die Blitzer und die Verwaltung überschreiten teilweise die Einnahmen.

Blitzer - Hier bleibt nicht mehr viel von den Einnahmen übrig

In Bayern beispielsweise gibt es 2056 Kommunen, 685 davon blitzen selbst und können die Bußgelder somit behalten. Dennoch kommt an Personal-, Verwaltungs- und Sachkosten einiges zusammen: Die Stadt Regensburg setzt beispielsweise nur mobile Blitzer ein, während die festen von der Polizei betrieben werden. Damit nimmt die Stadt 1,45 Millionen Euro ein, zahlt aber auch 1,6 Millionenen Euro Kosten. Damit ist das Blitzen von Verkehrssündern in Regensburg ein Minusgeschäft.

Und auch in der Großstadt München bleibt von den Einnahmen nichts mehr übrig: "Ja, Stand Ende September decken sich Erlöse und Kosten", erklärte eine Stadtsprecherin der Süddeutschen Zeitung.

Allerdings, das betonte sie, sei das Ziel der Blitzer nicht, so viel Geld wie möglich einzunehmen, sondern die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

In diesen bayerischen Kommunen lohnen sich die Blitzer finanziell

Anders als in Regensburg und München sieht es in Augsburg und Würzburg aus. Augsburg nimmt mit den Blitzern circa 1,05 Millionen Euro ein, hat aber lediglich Kosten von 400.000 Euro. Und Würzburg macht ein Plus von circa 290.000 Euro. Da die Stadt eine eigene Bußgeldstelle besitzt, muss die Verwaltung nicht über die Zentrale Bußgeldstelle laufen, sodass Kosten eingespart werden können. Zudem erklärte der Pressesprecher, dass die Blitzer unter anderem auch für Einnahmen sorgen, weil sie an Stellen mit besonders hoher Gefahr aufgestellt werden oder genau dort, wo sich Bürger über Verkehrssünder aufregen.

Nürnberg hat im letzten Jahr fast zwei Millionen Euro mit Verwarnungsgeldern und 751.000 Euro durch Bußgelder verdient. Allerdings müssen für Personal-, Verwaltungs- und Sachkosten circa 1,7 Millionen Euro abgezogen werden. Dass hier etwas von den Einnahmen übrig bleibt, liegt laut dem Leiter der kommunalen Verkehrsüberwachung an der Einrichtung eines Zweckverbands, weil die Kosten dafür auf alle beteiligten Städte aufgeteilt werden.

Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Christian Erhardt-Maciejewski

  • Die Verwaltung von Arbeitslosen wird immer teurer - die Kommunen zahlen massiv drauf...Neue Zahlen
    Arbeitsagenturen

    Bürgergeld sprengt Kommunalhaushalte: Milliardenlast für Städte und Gemeinden

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Der Podcast erscheint 9 mal jährlich - je 3 Ausgaben zu einem Schwerpunktthema - immer am ersten Mittwoch im Monat!
    Konkrete Tipps

    Für Kandidaten: So sind Sie erfolgreich im Kommunalwahlkampf

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Der Schaukasten - früher das meistgelesenste "Amtsblatt" in vielen Gemeinden - inzwischen ist der Schaukasten digital geworden - doch die Regeln sind für Kommunen die Gleichen!
    Recht Aktuell

    Kommunale Öffentlichkeitsarbeit: Was erlaubt ist – und was nicht

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Lesen Sie auch...

  • Kommunale Finanzen

    2026 im Blick: Welche Fördermittel Kommunen sichern sollten

    von Annette Lübbers
  • Finanzen

    Mitteilungsverordnung: Wie zentrale Buchhaltung Kommunen hilft

    von Matthias Wiener
  • Finanzen

    Landesbedienstete helfen Kommunen aus der Klemme

    von Gudrun Mallwitz

Neuester Inhalt

  • Verwaltung 4.0

    Kommunale Digitalisierung: So gelingt sie in kleinen Ämtern

    von Monique Opetz
  • Zukunftsforscher

    Sind die Deutschen arbeitsscheu?

    von Dr. Daniel Dettling
  • Intelligente Sprachmodelle

    KI im Rathaus: schneller, klarer, bürgernäher

    von Dorothea Walchshäusl

Schlagwörter

  • Finanzen Straßen und Verkehr

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp