Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

Messe KOMMUNAL 2026

18.–19. November in Erfurt. Kostenlos dabei sein, Lösungen entdecken und vernetzen.

Jetzt kostenlos anmelden
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • K+ bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Praxis
  2. Mobilität
  3. Das ist eine Nahverkehrsabgabe
Die Nahverkehrsabgabe soll Kommunen neue Möglichkeiten beim ÖPNV bieten - ist aber weiter umstritten
Die Nahverkehrsabgabe soll Kommunen neue Möglichkeiten beim ÖPNV bieten - ist aber weiter umstritten
© fotolia

Mobilität der Zukunft

Das ist eine Nahverkehrsabgabe

von Christian Erhardt-Maciejewski
Geschäftsführer, Chefredakteur | KOMMUNAL
5. Januar 2024
Es war in Baden-Württemberg lange in der Diskussion. Nun könnten Kommunen erstmals ein Instrument in die Hand bekommen, über eine Nahverkehrsabgabe den ÖPNV zu stärken. Wir zeigen die Pläne.

Die baden-würtembergische Landesregierung will die gesetzliche Grundlage für eine sogenannte Nahverkehrsabgabe in den Kommunen schaffen. Dann könnten Städte und Kreise künftig entscheiden, ob sie den sogenannten Mobilitätspass einführen. Kurz zusammengefasst sieht das wie folgt aus. Das Gesetz soll die Basis dafür schaffen, dass Kommunen ab 20.000 Einwohnern entscheiden können, ob sie Einwohner, KFZ-Halter, Arbeitgeber oder Autofahrer zur Kasse bitten wollen.

Nahverkehrsabgabe - diese vier Modelle stehen Kommunen zur Auswahl  

Bei der Nahverkehrsabgabe haben die Kommunen die Wahl zwischen vier Alternativen. Alle Modelle sehen vor, dass die Gebührenzahler im Gegenzug Gutscheine für den Öffentlichen Personennahverkehr erhalten. Eine erste Möglichkeit wäre bei allen Einwohnern eine Gebühr einzuziehen. Alternativ kann es auch so laufen, dass nur die Autobesitzer belastet werden. Eine dritte Option wäre, die Abgabe über die Arbeitgeber einzuziehen. Das Mobilitätsguthaben soll dann den Mitarbeitern zugute kommen. Die vierte Variante wäre eine Art Maut für Autofahrer. Hier wäre allerdings die Erfassung komplizierter, weil Bundesstraßen und Autobahnen ausgeklammert werden müssten.

Nicht jede Kommune darf eine Nahverkehrsabgabe einführen - das sind die Voraussetzungen

Kommunen dürfen die Abgabe allerdings nur einführen, wenn ein – so steht es im Entwurf – „ausreichendes Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs" zur Verfügung steht. Soll heißen: Der ÖPNV muss zumindest tagsüber als zumutbare Alternative zum Auto funktionieren. Es muss also bereits ein halbwegs sinnvolles Angebot geben. Wie hoch die Gebühr sein kann, soll die Kommune festlegen. Bei einem Modellversuch in vier Kommunen waren Monatsbeiträge von 10 bis 57 Euro im Gespräch. Damit sollen die Kommunen das Angebot im Nahverkehr ausweiten und Tickets günstiger anbieten können. 

Das Projekt war politisch lange umstritten, soll nun aber zu Beginn des neuen Jahres im Landtag verabschiedet werden. Andere Bundesländer schielen bereits auf den dortigen Entwurf und möglicherweise erste Erfahrungen.

Mit einem Park und Ride Parkplatz will die Stadt Erlangen die Besucher locken, nicht mit dem eigenen Auto in die Stadt zu fahren - die Buslinie ist seit Januar für Nutzer kostenfrei

Gelingt so die autofreie Innenstadt?

In der Innenstadt von Erlangen fährt der Bus künftig alle sieben bis acht Minuten - Gratis - das Ziel: Auto am Stadtrand stehen lassen und mit ÖPNV hineinfahren - wie das gelingen soll...
MEHR
Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Christian Erhardt-Maciejewski

  • Die ungewöhnlichste Fraktionsgemeinschaft Deutschlands - in der neuen Folge geht es um das Sterben der Innenstädte
    Innenstädte

    Lecker Donut? Warum unsere Ortskerne leer laufen

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Attraktive Politiker haben laut Studien bei Wahlen einen messbaren Vorteil. Besonders bei Bürgermeister- und Kommunalwahlen können Aussehen, Auftreten und professionelle Wahlkampffotos das Wahlergebnis beeinflussen.
    Personenwahl

    Uni Düsseldorf: Konservative und Liberale Politiker sind attraktiver als Linke Politiker

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Eine Stadt wollte für ihre Schulen gezielt neue Apple-iPads beschaffen. Das OLG Düsseldorf stoppte die Vergabe – mit wichtigen Folgen für kommunale IT-Ausschreibungen.
    Recht Aktuell

    iPad-Ausschreibung gekippt: Was das OLG-Urteil für Kommunen bedeutet

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Lesen Sie auch...

  • Verkehrsversuch

    Tempo 30 erprobt: Wie Kommunen ihre Spielräume nutzen können

    von Dorothea Walchshäusl
  • Konzepte

    Wo Mobilität in Kommunen hinsteuert

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Mobilität

    Blitzer nüchtern bilanziert

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Neuester Inhalt

  • Tipps

    Schulweg: Diese Ideen sorgen für mehr Sicherheit

    von KOMMUNAL
  • Gefahrenabwehr

    Giftschlangen kosten Gemeinde mehr als 100.000 Euro - sie wehrt sich dagegen

    von Gudrun Mallwitz
  • Staatsfinanzkrise

    Die Kommunen und der Ritt vor die Wand

    von Dr. Marco Trips

Schlagwörter

  • Mobilität

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp