Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

Messe KOMMUNAL 2026

18.–19. November in Erfurt. Kostenlos dabei sein, Lösungen entdecken und vernetzen.

Jetzt kostenlos anmelden
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • K+ bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Politik
  2. Recht
  3. Grundsteuer
  4. Grundsteuer: Droht jetzt das föderale Chaos?
Droht ein Flickenteppich bei der Grundsteuer?
Droht ein Flickenteppich bei der Grundsteuer?
© shutterstock

Grundsteuer: Droht jetzt das föderale Chaos?

von Christian Erhardt-Maciejewski
Geschäftsführer, Chefredakteur | KOMMUNAL
3. April 2019
In Sachen Grundsteuer könnte es jetzt richtig kompliziert werden. Der Vorschlag des Finanzministers ist offenbar nicht mehr durchsetzbar. Bayern schert aus. Neue Kompromissvorschläge finden immer mehr Anhänger. Die jüngste Entwicklung und die Auswirkungen im Überblick!

Die Uhr tickt unaufhaltsam in Sachen Grundsteuer. Wenn nicht bald die Kuh vom Eis kommt, fehlen Deutschlands Kommunen im nächsten Jahr Einnahmen von 14 Milliarden Euro. Spätestens bei der Haushaltsaufstellung für das kommende Jahr müssen Deutschlands Kämmerer gewappnet sein. Nun läuft offenbar alles auf eine länderspezifische Steuer hinaus. 

Hintergrund: Bayern will den Kompromiss von Finanzminister Scholz nicht mittragen. Der sieht neben der Größe der Immobilie den Grundstückswert, das Gebäudealter und pauschal eine Berücksichtigung der Mietkosten vor. Ein umständliches Modell, das im Ergebnis die Steuer in teuren Wohnlagen deutlich erhöhen würde. Wen es wie treffen würde, haben wir HIER anhand von verschiedenen Kommunen und Gemeindegrößen für Sie errechnet. Der Finanzminister geht aber davon aus, dass allzu große Steigerungen über die Anpassung des jeweiligen Hebesatzes ausgeglichen werden. Bayern will da nicht mitmachen und setzt auf ein Modell aus Fläche und Grund statt Bodenwerte und Mieten. Nun hat sich auch Baden-Württembergs CDU dafür ausgesprochen, eine Öffnungsklausel bei der neuen Grundsteuer einzuführen. Das heißt konkret: Bundesländer, die eine eigene Regelung erlassen wollen, können dieses tun. 

Alles rund um die Grundsteuer

Grundsteuer - Alles, was Sie wissen müssen

Welche Bedeutung die Grundsteuer für die Kommunen hat und wie es mit der Grundsteuerreform weitergeht, lesen Sie hier!
MEHR

Droht der Flickenteppich bei der Grundsteuer? 

Während sich aus der Union auch auf Bundesebene immer mehr Befürworter einer länderspezifischen Steuer finden, ist der Koalitionspartner SPD bisher dagegen Trotzdem scheint es immer mehr darauf hinauszulaufen. Denn SPD-Minister Scholz will schon am 10. April seinen Entwurf der Grundsteuer im Kabinett absegnen lassen. Das wäre genau ein Jahr nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Denn steht das Gesetz nicht bis Ende des Jahres im Bundesgesetzblatt, darf die Steuer ab dem 1.1. kommenden Jahres nicht mehr erhoben werden - das entspräche für die Kommunen Einnahmeausfällen von 14 Milliarden Euro. 

Der Städtetag warnte bereits vor einer solchen länderspezifischen Regelung. Andernfalls drohe ein unfairer Steuerwettbewerb über die Bewertung von Grundstücken, heißt es dort. 

Doch auch aus der Wissenschaft melden sich nun immer mehr Unterstützer. "Auf der lokalen Ebene führt der Steuerwettbewerb zu einer effizienteren Bereitstellung lokaler öffentlicher Güter", sagt etwa das Mitglied im Wirtschafts- Sachverständigenrat, Lars Feld in der FAZ. Auch die Finanzwissenschaftlerin Nadine Riedel von der Uni Bochum gab im Interview zu Protokoll: "Unter Steuerwettbewerbs-Gesichtspunkten sehe ich keine gravierenden Gründe gegen die Öffnungsklausel, da Grundstücke einem erhöhten Besteuerungsdruck nicht ausweichen können". 

Die Wissenschaftler geben auch zu bedenken, dass schon das jetzige Hebesatzrecht der Kommunen zu einer unterschiedlichen Besteuerung führt. Wer einen ineffizienten Steuerwettbewerb fürchte, müsse konsequenterweise auch das Hebesatzrecht von den Gemeinden auf höhere Ebenen abgeben. 

Sie wollen keine Information für Ihre Gemeinde mehr verpassen? Kein Problem - KOMMUNE.HEUTE hält Sie jeden Donnerstag auf dem Neuesten Stand - kostenfrei - JETZT HIER KLICKEN!
Sie wollen keine Information für Ihre Gemeinde mehr verpassen? Kein Problem - KOMMUNE.HEUTE hält Sie jeden Donnerstag auf dem Neuesten Stand - kostenfrei - JETZT HIER KLICKEN!

Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Christian Erhardt-Maciejewski

  • Vom Bikini für die Meerjungfrau bis zu umgestalteten Traditionsfiguren: Kurz vor dem Oktoberfest 2026 sorgen Vorgaben und Empfehlungen aus München für Diskussionen.
    Betreutes Feiern?

    Oktoberfest: Jetzt braucht sogar die Meerjungfrau einen Bikini

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Bürgermeisterwahlen 2026: In mehreren Kommunen wurden am 30. August neue Rathauschefs gewählt. In Zierenberg entschieden nur 43 Stimmen über den Sieg.
    Wahlsonntag kompakt

    Kommunalwahlen 2026: AfD wird in Saarbrücken Zweite – in Zierenberg entscheiden 43 Stimmen

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Kurz vor der Kommunalwahl 2026 wächst in Niedersachsen die Debatte über Demokratie, Vertrauen und ausgeschlossene AfD-Kandidaten. Der neue Demokratie-Monitor zeigt zugleich einen historischen Tiefstand bei der Zufriedenheit mit dem Zustand der Demokratie.
    Demokratie-Frust

    Kommunalwahl Niedersachsen 2026: Demokratie-Frust wächst

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Lesen Sie auch...

  • Klagen

    Grundsteuer: Neue Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht

    von Gudrun Mallwitz
  • Nach der Reform

    Grundsteuer: Es muss nicht teurer werden

    von Benjamin Lassiwe
  • Drei neue Urteile

    Grundsteuer-Urteil: BFH stützt Bundesmodell

    von Rebecca Piron

Neuester Inhalt

  • Staatsfinanzkrise

    Die Kommunen und der Ritt vor die Wand

    von Dr. Marco Trips
  • Potenziale erkennen

    So meistern Kommunen den demografischen Wandel

    von Dorothea Walchshäusl
  • Katastrophenschutz

    Warntag 2026: Was neu ist, welche Lehren aus den Pannen gezogen wurden

    von Gudrun Mallwitz

Schlagwörter

  • Grundsteuer

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp