Impfung nach Bundesländern
Die Impfung in den Bundsländern geht wegen des fehlenden Impfstoffes nicht so schnell voran.
© 123rf.com

Impfquote

Impfquote: Wieviele in den Bundesländern geimpft sind

Bei den Impfungen geht es in Deutschland unterschiedlich voran. Diese Bundesländer liegen derzeit bei der Impfquote vorne! Dazu finden Sie bei KOMMUNAL auch eine ständig aktualisierte Grafik. Außerdem den Überblick über die wichtigsten Informationen zu Terminvergabe und Impfzentren.
Aktualisiert am 1. März 2021

Viele Deutsche warten ungeduldig bis verzweifelt auf ihren Impftermin gegen das Corona-Virus.  An den Kommunen liegt das nicht, die Impfzentren waren rechtzeitig bereit. Das Hauptproblem: Fehlender Impfstoff verzögert den Impf-Ablauf.

Bis zum Ende des Sommers soll aber, so verspricht Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), jeder Deutsche ein Impfangebot bekommen haben. Mathematische Modelle zeigen, dass erst bei einer Immunität von etwa 70 Prozent in der Bevölkerung die Übertragungen von SARS-CoV-2 soweit limitiert sind, dass diese Pandemie vorübergeht. Spahn kündigte jetzt an, dass sich das Tempo bei den Impfungen deutlich erhöhen wird.  "Wir werden auf dem Weg raus aus der Pandemie schneller und besser.“ Zusätzlich solle auch in Arztpraxen geimpft werden soll, wenn ausreichend Impfdosen vorhanden sind. „Wir bereiten alles vor, von der Abrechnungsziffer bis zur Logistik“, betonte der Minister. 

Es gibt aber weiterhin auch das Problem, dass der Impfstoff von Astrazeneca von vielen abgelehnt wird. „Wenn es so weitergeht, werden wir auf einem Berg von Astrazeneca-Impfdosen sitzenbleiben. Das kann niemand wollen bei einem Impfstoff, der gut schützt", sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Er sprach sich dafür aus, die Priorisierung hier bald aufzugeben und ihn frei zu verimpfen. Der Impfstoff von Astrazeneca wird wegen fehlender Studiendaten bei älteren Menschen derzeit nur bei Menschen unter 65 Jahre eingesetzt.

 Thüringen auf Platz 1 bei Impfquote

In Thüringen sind 5,6 Prozent der Bevölkerung gegen das Corona-Virus geimpft worden (Stand: 1. März 2021, 8 Uhr, RKI). Die Thüringer Impfkampagne hatte zum Jahreswechsel 2020/21 laut Landesregierung mit einer Doppelstrategie begonnen: Zum einen sind die Impfungen für die höchst vulnerablen Gruppen in den Pflegeeinrichtungen angelaufen. Zum anderen wird das Personal in Krankenhäusern geimpft. Seit Mitte Januar laufen die Impfungen zudem in 14 Impfstellen nach Terminvergabe. Am 3. Februar haben  weitere 15 Impfstellen geöffnet. Zudem erfolgen laut Landesregierung Thüringen weiterhin täglich Hunderte Impfungen in Pflegeeinrichtungen. Mit Blick auf weitere Lieferankündigungen des Herstellers AstraZeneca wird am 1. März,12 Uhr, die Terminvergabe bei den unter 65-Jährigen auch für die nächste Priorisierungsgruppe (Unterpriorisierung 2.2) geöffnet. Mehr Informationen!

Bayern ändert Verfahren bei Impftermin-Anmeldung

Ab sofort sind im Freistaat Bayern - mit der derzeitigen Impfquote von  5,5 Prozent auf Platz 2 -  mehrere Anmeldungen für Impftermine über eine E-Mail-Adresse möglich. Bis zu fünf Menschen können sich über eine gemeinsame E-Mail anmelden.  Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sprach von einer deutlichen Erleichterung. Jetzt können Kinder oder Enkelkinder für ihre Angehörigen Impftermine vereinbaren.  Außerdem dürfen sich nun auch Menschen unter 70 Jahren online für die Corona-Impfung registrieren. Sie werden dann für eine spätere Terminvergabe vorgemerkt. Die 100 bayerischen Impfzentren sollen ihre Kapazität von April an auf 111.000 Impfungen am Tag mehr als verdoppeln, kündigte der Gesundheitsminister jetzt an. Mehr Informationen finden Sie hier.

Hamburg auf Platz 3

Hamburg liegt mit mit 5,4 Prozent Impfquote ebenfalls weit vorne. In Hamburg werden neue Termine für die Impfung im Impfzentrum Messehallen immer donnerstags freigeschaltet, abhängig davon, wieviel Impfstoff zur Verfügung steht. Die Terminvergabe erfolgt ebenfalls über ein Einladungssystem. Impfberechtigte werden informiert, danach können Termine vereinbart werden. Online: Terminbuchung in Hamburg, telefonisch: 11611. Die Stadt Hamburg ist für die Impfungen zuständig, die Kassenärztliche Vereinigung übernimmt in deren Auftrag die organisatorische und ärztliche Leitung. Weitere Informationen.

Bremen mit 5,3 Prozent Impfquote

In Bremen werden diejenigen, die geimpft werden können, persönlich vom Impfzentrum benachrichtigt. Erst mit der Benachrichtigung erhalten diese Personen einen Zugangscode, womit die Terminvergabe erfolgen kann.  Bisher wurden laut Gesundheitssenatorin ausschließlich Briefe an über 90-jährige versendet worden.

Wer noch keinen Brief erhalten hat, sollte sie sich umgehend im Impfcallcenter melden. In diesem Falle bitte die Nummer 0421 5775 1113 wählen, die dort erreichten Mitarbeitenden können dann einen Impftermin vergeben. Im Land Bremen sind aktuell zwei Impfzentren eingerichtet. In Bremen befindet sich das Zentrum in der Messehalle 7. Dort gehen wir von einer Impfkapazität von 1600 – 1800 Impfungen täglich aus. In Bremerhaven entsteht das Impfzentrum in der Stadthalle, in welcher täglich 300 Impfungen möglich sein werden. Die Öffnungszeiten werden an vereinbarte Termine angepasst. Alle Informationen. "Wir haben es bis heute geschafft, nahezu allen Pflegeeinrichtungen in Bremen sogar schon die zweite Impfung anzubieten", teilte der Bremer Senat mit. 

Sachsen liegt bei 5,2 Prozent Impfquote

In Sachsen beträgt die Impfquote 5,2 Prozent. Am 11. Januar haben die sächsischen Impfzentren in den 13 Landkreisen und kreisfreien Städten ihren Betrieb aufgenommen. Wegen des Lieferengpasses beim Impfstoff von Biontech/Pfizer können vom DRK derzeit nur vereinzelt neue Termine für eine Erstimpfung vereinbart werden, so das Gesundheitsministerium in Sachsen. Der wenige Impfstoff werde aktuell für die Erstimpfungen in Pflegeeinrichtungen verwendet. Erst voraussichtlich ab Anfang März werde das Deutsche Rote Kreuz DRK wieder regelmäßig Termine in Größenordnungen anbieten können. Die Zweitimpfungen würden aber alle durchgeführt, die Impfdosen wurden dafür zurückgehalten. Weitere Informationen. Sachsen ermöglicht jetzt auch Termine für weitere Berufs- und Personengruppen unter 65 Jahre. Dazu zählen Grund- und Förderschulllehrer, Erzieher und Polizisten sowie Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen. Mehr Informationen.

Saarland folgt auf Sachsen

Im Saarland sind derzeit 5,1 Prozent der Bevölkerung geimpft. Aktuell gibt es mobile Teams im Saarland und außerdem sind drei Impfzentren in Betrieb - in Saarbrücken, Saarlouis und Neunkirchen. Die Eintragung auf die Impfliste ist sowohl telefonisch über die Corona- und Impfhotline des Saarlandes als auch über das Online-Buchungsportal für Personen der Priorisierungsgruppe 1 möglich. Für die Eintragung in der Impfliste müssen die Bürger ein Impfzentrum auswählen, können dann einen Terminwunsch auswählen, beispielsweise werktags vor 12 Uhr, und müssen die  Kontaktdaten angeben. Nachdem sie sich in die Impfliste eingetragen haben, erhalten die Angemeldeten eine per E-Mail, SMS oder Brief eine Benachrichtigung über die erfolgreiche Aufnahme auf der Impfliste. Berechtigt sind zunächst nur Personen der ersten Priorisierungsgruppe. Mehr Informationen!

Berlin und Rheinland-Pfalz: 5,0 Prozent der Bevölkerung geimpft

In der Hauptstadt sind derzeit 5,0 Prozent geimpft. Dort können sich die zur Impfung eingeladenen Personen in jedem Berliner Impfzentrum impfen lassen.  Begleitpersonen sollten außerhalb des Gebäudes warten. Versprochen wird: Im Impfzentrum steht Unterstützung bereit. Nach  Angaben der Senatskanzlei vom 10. Februar sollen in den Impfzentren Ansprechpersonen für die Sprachen Deutsch, Englisch, Türkisch und Französisch zur Verfügung stehen. Weiterhin sollen Aufklärungsmaterialien in verschiedenen Sprachen bereitgestellt werden. Darüber hinaus ist es vor Ort möglich, auf telefonische Sprachmittlerdienste zurückzugreifen. Laut dem  aktuellem BerlinTrend von Infratest dimap im Auftrag von rbb-Abendschau und "Berliner Morgenpost" gibt es  eine hohe Impfbereitschaft. In jedem Fall impfen lassen wollen sich demnach 59 Prozent der Befragten. Weitere 19 Prozent geben an, dass sie dies wahrscheinlich tun werden. Eine Minderheit von 18 Prozent will sich wahrscheinlich nicht oder auf gar keinen Fall impfen lassen.

Rheinland-Pfalz: Erzieher und Lehrer werden geimpft

Rheinland-Pfalz, 26.02.2021, 06:30 Uhr

So geht es mit dem Impfen weiter: Immer mehr Berufsgruppen in Rheinland-Pfalz bekommen Piks

Polizisten und Justizvollzugsbedienstete werden in Rheinland-Pfalz seit Donnerstag Corona-Schutzimpfungen verabreicht. Die ersten Erzieher und Grundschullehrer sollen ab Montag eine Spritze bekommen, ebenso wie etliche andere Berufsgruppen aus dem Gesundheitssektor. Das bundesweite Pilotprojekt für die Impfung bettlägeriger über 80-Jähriger in ihren Wohnungen beginnt ebenfalls am Montag. Die rund 360.000 Rheinland-Pfälzer im Alter zwischen 70 und 79 Jahren sollen von Mitte März an Impftermine vereinbaren können – und werden vorher per Brief darüber informiert. Ein Überblick:

 

Liebe Leserin, lieber Leser



Wir freuen uns, dass dieser Text Ihr Interesse geweckt hat. Selbstverständlich können Sie den Artikel für Ihren persönlichen Gebrauch ausdrucken oder zu ihm verlinken.



Artikel und Fotos sind urheberrechtlich geschützt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir sie deshalb nicht pauschal zur Weiterverbreitung – und zum Kopieren – freigeben können. Wenn Sie unsere Inhalte an andere weitergeben, auf Ihrer Homepage posten oder zum Beispiel per Social Media weiterverbreiten wollen, erhalten Sie hier eine entsprechende Lizensierung:

https://www.rhein-zeitung.de/ar.1953631

Rheinland-Pfalz, 26.02.2021, 06:30 Uhr

So geht es mit dem Impfen weiter: Immer mehr Berufsgruppen in Rheinland-Pfalz bekommen Piks

Polizisten und Justizvollzugsbedienstete werden in Rheinland-Pfalz seit Donnerstag Corona-Schutzimpfungen verabreicht. Die ersten Erzieher und Grundschullehrer sollen ab Montag eine Spritze bekommen, ebenso wie etliche andere Berufsgruppen aus dem Gesundheitssektor. Das bundesweite Pilotprojekt für die Impfung bettlägeriger über 80-Jähriger in ihren Wohnungen beginnt ebenfalls am Montag. Die rund 360.000 Rheinland-Pfälzer im Alter zwischen 70 und 79 Jahren sollen von Mitte März an Impftermine vereinbaren können – und werden vorher per Brief darüber informiert. Ein Überblick:

 

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In Rheinland-Pfalz - dort sind derzeit ebenfalls 5,0 Prozent geimpft, ist die telefonische Terminvergabestelle unter der Nummer 0800 57 58 100 montags bis freitags von 7 bis 23 Uhr und an den Wochenenden von 10 bis 18 Uhr möglich. Zumindest theoretisch. Aufgrund der aktuell hohen Nachfrage wird empfohlen, zu den Randzeiten anzurufen oder sich, wenn möglich, online für einen Termin zu registrieren: www.impftermin.rlp.de.  Freunde oder Verwandten könnten dabei helfen. Das Gesundheitsministerium weist darauf hin, dass in Rheinland-Pfalz keine Termine unter der bundesweiten Patientenservicenummer 116117 vereinbart werden können. Alle Ältere ab 80 Jahre, die nicht in einer Pflege- und Senioreneinrichtung leben, bekommen die Impfung in einem Impfzentrum. Hier geht es zur Liste der Impfzentren. Inzwischen wurde begonnen, in Rheinland-Pfalz Polizisten und Justizvollzugsbeschäftigte zu impfen. Die ersten impfwilligen Grundschullehrer und Erzieher sind ab 1. März dran. Zudem soll das Pilotprojekt starten, bettlägerige über 80-Jährige zu Hause zu impfen.

Mecklenburg-Vorpommern: 4,9 Prozent Impfquote

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es 12 Impfzentren. So geht Mecklenburg-Vorpommern bei den Impfungen vor: In Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern hatten die Impfungen gegen COVID‑19 Ende Dezember begonnen. Die Einladungen zum Impfen kommen per Post ins Haus. Die Angeschriebenen können sich telefonisch über ein Callcenter informieren und ihre Impftermine vereinbaren. Abhängig davon, wieviel Impfstoff zur Verfügung steht, werden sie Schritt für Schritt in alphabetischer Reihenfolge eingeladen. Wie überall, werden zunächst die über 80-Jährigen prioritär gegen Corona geimpft. Mecklenburg-Vorpommern hatte angekündigt, die Impfungen möglichst rasch über die Hausärzte laufen zu lassen Ein bundesweit bislang einmaliges Modellprojekt startete bereits: Im Landkreis Nordwestmecklenburg können Menschen, die bereits eine Einladung zur Impfung erhalten haben, in der Hotline als Wunsch-Impf-Ort eine der zehn impfenden Hausarztpraxen angeben. Damit will das Land eine wohnortsnahe Impfung gewährleisten.  Mehr Informationen dazu gibt es auf der Webseite des Landkreises Nordwestmecklenburg.

Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein folgen mit 4,8 Prozent

Das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen hat sich zunächst auf die Impfung in Alten- und Pflegeheimen sowie in Kliniken fürs Personal konzentriert. Erst seit 8. Februar sind die 53 Impfzentren geöffnet. Geimpft sind bislang 4,8  Prozent der Bevölkerung (Erstimpfung). In Nordrhein-Westfalen übernehmen die Kassenärztlichen Vereinigungen diese Aufgabe. Telefonisch kann auch die kostenlosen Telefonnummern 0800 116 117-01 (Rheinland) oder 0800 116 117-02 (Westfalen) für die Terminvergabe genutzt werden. Diese stehen ebenfalls seit dem 25. Januar 2021 täglich von 8 bis 22 Uhr zur Verfügung. Wegen der starken Nachfrage ist leider mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Hier finden Sie die Standorte der Impfzentren.

Schleswig-Holstein geht eigenen Weg bei Impfterminvergabe

Schleswig-Holstein  ist auch bei einer Impfquote von 4,8 Prozent. Es hat sich für einen eigenen Weg bei der Impfvergabe entschieden. Das Land hat mit der Vergabe von Impfterminen nicht die Kassenärztliche Vereinigung, sondern den Veranstaltungsdienstleister Eventim beauftragt. Das Gesundheitsministerium von Schleswig-Holstein zeigt sich überzeugt davon, dass die Impfterminvergabe dort in guten Händen ist.  "Innerhalb von einer Minute waren mehr als 4.000 Termine in Warenkörben reserviert. In der Spitze des Anmeldeverfahrens gab es laut Eventim bis zu 3.225 Klicks pro Sekunde", sagte ein Ministeriumssprecher laut dem NDR. Das System habe das technisch problemlos bewältigt. Allerdings gab es dann doch keine Termine mehr -  weil der nötige Nachschub beim Impfstoff fehlte.

Seit 29. Dezember 2020 können sich berechtigte Personen in SH zu Impfungen in vorerst 15 Impfzentren anmelden. Um den Zugang für Termine in den Impfzentren für  Bürger, die 80 Jahre oder älter sind, zu erleichtern, werden diese per Post ein Schreiben mit einer Telefonnummer und einem persönlichen Pin-Code erhalten. Diese Senioren können sich dann telefonisch für einen Impftermin registrieren lassen. Terminbuchungen für über 80-Jährige seien inzwischen nicht nur für die Folgewoche, sondern für einen längeren Zeitraum möglich, informiert das Gesundheitsministerium. Mehr Informationen.  Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) hat sich dafür ausgesprochen, dass auch die niedergelassenen Ärzte so schnell wie möglich mit einem geeigneten Impfstoff, Impfungen gegen Corona übernehmen.

4,7 Prozent in Baden-Württemberg geimpft

Baden-Württemberg - derzeitige Impfquote von 4,7 Prozent - hat 9 zentrale Impfzentren hier die Standorte. Hier finden Sie die Liste der Kreisimpfzentren.  Die Terminvereinbarung ist für die Erst- und Zweitimpfung möglich über die  116 117 oder online über die zentrale Anmeldeplattform.Voraussetzung hierfür ist eine eigene E-Mail-Adresse und die Möglichkeit eine SMS zu empfangen. 

Seit 8. Februar gibt es Verbesserungen: So können sich Personen, die zur aktuellen Gruppe der Impfberechtigten gehören, etwa über 80-jährige,  auf eine Warteliste setzen lassen, wenn bei Ihrem Anruf alle Termine schon vergeben sind. Zudem sind Anmeldungen für mehrere Personen gleichzeitig möglich, etwa für Ehepartner oder die Bewohner einer Alten-WG. Weitere  Informationen zum Ablauf der Online-Terminbuchung (PDF). Baden-Württembergs Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne) hat sich für mehr Pragmatismus bei der Impf-Reihenfolge ausgesprochen. Zwar sei die Priorisierung sehr wichtig, solange der Impfstoff Mangelware ist, sagte Kretschmann der "Welt am Sonntag". Man könne es sich aber nicht leisten, "dass Impfstoff herumsteht und nicht verimpft wird, weil Teile der Berechtigten ihn ablehnen", so der Grünen-Politiker mit Blick auf die Vorbehalte gegen Astrazeneca. In diesem Fall "müssen wir dieses strenge Regiment auflockern und Menschen impfen, die nach der Priorisierung noch nicht an der Reihe wären".

Hessen folgt mit 4,6 Prozent Impfquote

"Hessen krempelt die Ärmel hoch", lautet die Kampagne dort. Geimpft wurden ,4,0 Prozent. 28 Impfzentren haben geöffnet. Etwa 567.000 Menschen in Hessen sind aktuell nach der bundesweit geltenden Impfverordnung berechtigt, die schützenden Dosen priorisiert zu erhalten. Dabei handelt es sich ganz überwiegend um Seniorinnen und Senioren, die mindestens 80 Jahre alt sind.  Hier geht es für die Anmeldung zum Überblick. Wer zur zweiten Impfgruppe gehört, soll ab 1. März Termine für eine Impfung erhalten. Das Land will für Grundschullehrer und Erzieher Sammeltermine für die Corona-Schutzimpfung anbieten.

Impfquoten Bundesländer Grafik

Niedersachsen: 4,5 Prozent Impfquote

In Niedersachsen bekamen mittlerweile 4,5 Prozent der Bevölkerung bislang die Erstimpfung. Seit 28. Januar können Personen, die 80 Jahre und älter sind, einen Impftermin vereinbaren oder sich auf eine Warteliste für einen Termin setzen lassen. Sie können laut Gesundheitsministerium unter  der Telefonnummer 0800 9988665 anrufen und dort telefonisch einen Termin buchen. An der Hotline sitzen rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die AnruferInnen durch den Buchungsprozess führen. Hier besteht auch die Möglichkeit, sich auf die Warteliste setzen zu lassen. Zum anderen können unter der Internetadresse www.impfportal-niedersachsen.de eigenständig freie Termine gebucht werden, sofern diese zur Verfügung stehen.  Die Landesregierung bittet um Verständnis, dass sowohl die Hotline als auch die Internetseite einem großen Ansturm ausgesetzt sein werden.

Die wenigen vorhandenen Termine werden aufgrund der geringen Mengen des verfügbaren Impfstoffs leider schnell vergeben sein. Insbesondere an der Hotline ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Viele, die anrufen, hören nur: Die Nummer ist nicht vergeben. Dabei handele es sich um einen technischen Fehler, heißt es auf der Homepage der Landesregierung. Weitere wichtige Informationen finden Sie hier. In Niedersachsen impfen bereits erste Hausärztinnen und Hausärzte Patientinnen und Patienten gegen Covid-19 impfen. Am 26. Februar starteten im Landkreis Osnabrück vier Pilotpraxen mit Impfhausbesuchen ihrer nicht mehr mobilen Patientinnen und Patienten, die über 80 Jahre alt sind.Nach dem holprigen Start bei der Terminvergabe für die Corona-Impfungen nehmen immer mehr Kommunen das Heft selbst in die Hand. Die Landkreise Cloppenburg, Vechta und Celle richten eigene Hotlines ein, meldet der NDR.

Sachsen-Anhalt auf vorletztem Platz bei Impfquote

Sachsen-Anhalt mit einer Quote von ebenfalls 4,4 Prozent  führt seit  26. Dezember 2020 Covid-19-Impfungen durch.  Gestartet wurde im Alten- und Pflegeheimen.  Für die Zweitimpfungen wird Impfstoff zurückgehalten, um die Impfungen komplett abzusichern. Hier finden Sie weitere Informationen. Inzwischen sind erste Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher in Sachsen-Anhalt gegen das Coronavirus geimpft worden.

Schlusslicht Brandenburg bei Impfquote

In Brandenburg sind 4,1 Prozent der Bevölkerung geimpft. Das Bundesland ist damit weiterhin Schlusslicht. Ab März soll auch in Arztpraxen geimpft werden. Der Modellversuch startet in 50 Praxen, wie die Landesregierung und die Kassenärztliche Vereinigung mitteilten. In Brandenburg hatte man die Erdimpfung ausgesetzt, weil man die Biontech/Moderna-Lieferungen bedingt durch die Impfschwierigkeiten im Januar komplett für die Zweitimpfung brauchte. Weitere Infos!  Hier finden Sie die Standorte der Impfzentren.

Brandenburg hat inzwischen damit begonnen, die Impfeinladungen an über 85 Jahre alte Senioren zu verschicken, die zu Hause leben und bislang noch nicht geimpft wurden. Neu auch: Auf der Website www.impfterminservice.de können jetzt Brandenburger zwischen 18 und 64 Jahren sich anmelden - allerdings nur jene, die dazu berechtigt sind. Dazu zählt Pflegepersonal in der ambulanten, teilstationären und stationären Altenpflege, Personal in medizinischen Einrichtungen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko und das in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandelt, betreut oder pflegt, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion besteht. 

Geimpft werden auch Personen im Alter bis 64, bei denen aufgrund einer schweren Vorerkrankung oder Behinderung ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS CoV-2 besteht.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht ein Impf-Dashboard. Daraus wird ersichtlich, wieviele Impfungen  am heutigen Tag durchgeführt werden.