Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

IMMER INFORMIERT BLEIBEN!

Jetzt unsere redaktionellen Newsletter abonnieren und die Neuigkeiten der kommunalen Welt kommen direkt in Ihr Postfach.

Mehr erfahren
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • Bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Praxis
  2. Straßen und Verkehr
  3. Sanduhr für Parker könnte kommen
Sanduhr als Parkticket

Sanduhr für Parker könnte kommen

von Christian Erhardt-Maciejewski
Chefredakteur | KOMMUNAL
8. Mai 2018
Die Sanduhr als Parkticket - eine Kommune will sie einführen. Der Landkreis ist dagegen. Rückendeckung kommt nun vom Gericht!

Sanduhren für Kurzparker? Die Diskussion ist nicht ganz neu! Aktuell wird sie nun aber durch ein Gerichtsverfahren, das die Stadt Datteln angestrengt hat. Der zuständige Landkreis Recklinghausen hatte nämlich einen entsprechenden Stadtratsbeschluss kassiert. Wo das Sand im Getriebe ist? Der Reihenfolge nach:

Sanduhr als "Brötchentaste"

Die Idee in Datteln stammt eigentlich aus Kirchheim unter Teck in Baden-Württemnberg. Dort können Autofahrer seit fast fünf Jahren mit solchen Sanduhren kostenfrei für zehn Minuten parken. Das funktioniert sehr gut. Es gibt 8-Minuten Sanduhren, die mit einem Saugnapf an der Schiebe befestigt werden können. Zur Verbreitung hatte auch eine kostenlose Abgabe der Sanduhr durch Händler in der Innenstadt beigetragen. Auch in den bayerischen Städten Volkach und Bad Windsheim gibt es ähnliche Modelle. Die Idee hatte sich auch Mittweida in Sachsen zu Eigen gemacht - dort allerdings wurde die Sanduhr schon vor zwei Jahren wieder wegen "rechtlicher Bedenken" abgeschafft. Dort gibt es stattdessen nun die "Brötchentaste" an den Parkautomaten (KOMMUNAL berichtete). Die Stadt Datteln im Ruhrgebiet jedoch fand die Idee vor zwei Jahren ebenfalls so gut, dass sie beschlossen, die Parksanduhren einzuführen. Die Idee: Autofahrer sollen eine Sanduhr ins Auto legen. Wer "nur schnell" einkaufen muss, braucht keine Parkgebühren zu zahlen. Der zuständige Landkreis Recklinghausen rieb sich aber daran. Das sei in der Straßenverkehrsordnung so nicht vorgesehen, so die Begründung. Die Kommune ließ den Einspruch aber nicht versanden, sondern klagte. Gestern nun hatten die Richter das Wort.

Stadt erzielt in Sachen Sanduhren einen Teilerfolg

Vor Gericht ging es in der mündlichen Verhandlung unter anderem um die Frage, ob die Sanduhr den Gleichbehandlungsgrundsatz verletzt. Denn Besucher von außen hätten für gewöhnlich keine Sanduhr im Auto. Das Gericht fällte in der Sache selbst jedoch bisher gar kein Urteil. Trotzdem kann die Stadt Datteln mit dem Zwischenergebnis zufrieden sein. Der Kreis habe bei der Entscheidung einen Ermessensspielraum gehabt, so das Gericht. Das habe der Kreis aber nicht gesehen. Bei der Anwendung des Aufhebungsrechts müsse sich die Kommunalaufsicht Gedanken machen, ob sie überhaupt einschreite, so der Vorsitzende Richter. In der Sache selbst entschied das Gericht aber noch nicht. Zwar ließ der Richter eine gewisse Sympathie für die Regelung erkennen, sprach aber gleichzeitig von einer "schwierigen Situation" mit Blick auf die Straßenverkehrsordnung.

Sanduhr Streit geht in die Verlängerung

Wie es nun weitergeht, ist unklar. Sowohl die Stadt als auch der Landkreis erklärten, sie wollten nun zunächst die schriftliche Urteilsbegründung abwarten. Der Kreis könnte etwa gegen das Urteil Berufung einlegen oder einen neuen, diesmal gültigen Aufhebungsbeschluss erlassen.

Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Christian Erhardt-Maciejewski

  • Der Podcast erscheint 9 mal jährlich - je 3 Ausgaben zu einem Schwerpunktthema - immer am ersten Mittwoch im Monat!
    Konkrete Tipps

    Für Kandidaten: So sind Sie erfolgreich im Kommunalwahlkampf

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Der Schaukasten - früher das meistgelesenste "Amtsblatt" in vielen Gemeinden - inzwischen ist der Schaukasten digital geworden - doch die Regeln sind für Kommunen die Gleichen!
    Recht Aktuell

    Kommunale Öffentlichkeitsarbeit: Was erlaubt ist – und was nicht

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Interne Meldestellen im Rathaus sind Pflicht - die Übergangsfristen beendet - wer jetzt nicht reagiert, dem drohen hohe Bußgelder
    Schritt für Schritt Anleitung

    Hinweisgeberschutz im Rathaus

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Lesen Sie auch...

  • Recht Aktuell

    Streusalz im Winterdienst: Was Kommunen dürfen – und wo das Recht klare Grenzen setzt

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Arbeitshilfe

    Zebrastreifen leichter anlegen – mehr Spielraum für Kommunen

    von Gudrun Mallwitz
  • Verkehrswende

    Erfolgsfaktoren für den Nahverkehr

    von Dorothea Walchshäusl

Neuester Inhalt

  • Praxisbeispiel Mittelangeln: Verwaltung 4.0

    Kommunale Digitalisierung: So gelingt sie in kleinen Ämtern

    von Monique Opetz
  • Zukunftsforscher

    Sind die Deutschen arbeitsscheu?

    von Dr. Daniel Dettling
  • Intelligente Sprachmodelle

    KI im Rathaus: schneller, klarer, bürgernäher

    von Dorothea Walchshäusl

Schlagwörter

  • Straßen und Verkehr

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp