Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

IMMER INFORMIERT BLEIBEN!

Jetzt unsere redaktionellen Newsletter abonnieren und die Neuigkeiten der kommunalen Welt kommen direkt in Ihr Postfach.

Mehr erfahren
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • Bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Praxis
  2. Abfallwirtschaft
  3. Härtere Strafen für Kaugummi, Hundekot und Co.
Kaugummi auf dem Gehweg
© New Africa/shutterstock

Härtere Strafen für Kaugummi, Hundekot und Co.

von Rebecca Piron
Stellvertretende Chefredakteurin | KOMMUNAL
24. April 2019
Städte und Gemeinden versuchen auf den unterschiedlichsten Wegen gegen Müllsünder vorzugehen. Der Erfolg hält sich jedoch vielerorts in Grenzen. Können höhere Bußgelder für Hundekot, Zigarettenstummel und Kaugummi die Müllsünder abschrecken?

Hundehalter, die keine Lust haben, die Hinterlassenschaften ihres Tiers im Plastiktütchen einzusammeln, Raucher und Kaugummikauer, die mit dem Ausspucken und Wegschnippen nicht bis zum nächsten Mülleimer warten möchten - auch sie gehören zu den Müllsündern, die in den Kommunen für illegalen Müll sorgen. Städte und Gemeinden wenden viele Mittel auf, um hinter ihren Einwohnern herzuräumen. Viele Kommunen versuchen bereits aktiv die Menschen dazu anzuregen, selbst mehr für die Sauberkeit im öffentlichen Raum zu tun. Es gibt Aufklärungsveranstaltungen, gemeinsame Müllsammeltage oder auch die Einführung eines städtischen Mehrwegsystems für Kaffeebecher. Trotzdem werden sie dem illegalen Müllproblem bisher nicht Herr.

Müllvermeidung in der Kommune - Tipps und Tricks

Tipps zur Müllvermeidung - So bleiben Kommunen sauber!

Müll, der sich neben den Tonnen stapelt, Sperrmüll illegal am Straßenrand - Wie können Kommunen zur Müllvermeidung anhalten?
MEHR

250 Euro Strafe für Kaugummi-Spucker

Daher haben nun einige Kommunen in Baden-Württemberg ihre Bußgelder für Müllsünder erhöht. Die höchsten Strafen drohen dabei in Mannheim. Spuckt man einen Kaugummi auf die Straße, kostet das in der Universitätsstadt seit Anfang April bis zu 250 Euro. Vorher lag das Bußgeld bei zehn Euro. Auch für nicht weggeräumten Hundekot werden 250 Euro fällig und für achtlos weggeworfene Zigarettestummel 75 Euro. Die Stadt hatte die Bußgelder im Zuge der Wiedereröffung eines Einkaufszentrums erhöht. Es gehe darum die Stadt nachhaltig sauber zu halten, nicht darum die städtischen Kassen zu füllen, heißt es vom Sprecher der Stadt Mannheim. In Pforzheim kostet das Wegwerfen von Kaugummis und Zigarettenstummeln ab jetzt 75 statt vorher 20 Euro und das Liegenlassen von Hundekot 150 statt vorher 50 Euro. Auch in Stuttgart sind die Bußgelder erhöht worden. Besonders wichtig war es der Stadt allerdings auch neue Stellen im städtischen Vollzugsdienst einzurichten. Die sollen nun auf Zivilstreifen mehr Müllsünder ertappen.

Grillen in der Öffentlichkeit: Sollten Kommunen das erlauben?

Abends zufriedene Bürger, am nächsten Morgen riesige Müllberge - Grillen an öffentlichen Plätzen ist ein zweischneidiges Schwert.
MEHR
Singapur

Extreme Beispiele aus dem Ausland zeigen, dass kaugummifreie Straßen möglich sind. Die Mittel könnte man jedoch als fragwürdig bezeichnen. In Singapur stehen Einfuhr und Verkauf von Kaugummis unter Strafe. Bis zu 100.000 Dollar kann das Vergehen kosten.

Neuer Bußgeldkatalog forciert höhere Strafen

Mit teils dreistelligen Geldstrafen sind die baden-württembergischen Sätze deutlich höher als die der meisten anderen deutschen Kommunen. So nimmt Hannover etwa zehn Euro für ausgespuckte Kaugummis, Dresden 20, Bremen 35 und Hamburg und München bis zu 55 Euro. Die höheren Strafen in baden-württembergischen Kommunen sind durch eine neue Landesrahmenrichtlinie möglich geworden. Ende 2018 hat das Land seinen Bußgeldkatalog erneuert und dabei die empfohlenen Strafen für Müllsünder deutlich angehoben. Ob die Strafen helfen, wird unter anderem davon abhängen, wie gut sie durch die Ordnungsämter kontrolliert werden.

Kaugummi - auch in unserem Newsletter Thema!
KOMMUNAL versorgt Sie jeden Donnerstag mit den neuesten Nachrichten aus der kommunalen Welt. Hier gehts zur Newsletter-Anmeldung.

​

Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Rebecca Piron

  • Eine Säule an der Tankstelle zeigt die aktuellen Tankpreise. Die Entlastungsprämie sollte die stark steigenden Preise für Arbeitsnehmer bezahlbarer machen.
    Was wird aus dem Entlastungspaket?

    Entlastungsprämie vom Tisch: Kein Vermittlungsausschuss

    von Rebecca Piron
  • Wiesbaden entwickelt keine eigene Stadt-App
    Digitalisierung

    Wiesbadener verzichten auf eigene Stadt-App

    von Rebecca Piron
  • Freiburg darf Gehwegparken verbieten, urteilt das Verwaltungsgericht Freiburg
    Verkehrsrecht

    Urteil: Freiburg darf Gehweg-Parkplätze streichen

    von Rebecca Piron

Lesen Sie auch...

  • Müllgebühren steigen

    Neue Regeln bei der Müllentsorgung - Aus für den Gelben Sack in vielen Städten

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Abfallbeseitigung

    Reiner Bioabfall - großer Gewinn

    von Annette Lübbers
  • Bürokratie-Irrsinn Nr. 6

    Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung: Kommunen im Bürokratie-Dschungel

    von Rebecca Piron

Neuester Inhalt

  • Gebäudemodernisierungsgesetz

    Kabinett beschließt neue Heizungsregeln

    von Gudrun Mallwitz
  • Ranking 2026

    Gewinnerregionen: Wie Erfolg zustande kommt

    von Gudrun Mallwitz
  • Alle Ergebnisse

    Bürgermeister-Wahlen im Osten: Diese Ergebnisse sorgen jetzt für politischen Wirbel

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Schlagwörter

  • Abfallwirtschaft

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp