Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

IMMER INFORMIERT BLEIBEN!

Jetzt unsere redaktionellen Newsletter abonnieren und die Neuigkeiten der kommunalen Welt kommen direkt in Ihr Postfach.

Mehr erfahren
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • Bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Praxis
  2. Straßen und Verkehr
  3. Thüringer Kommunen erheben keine Straßenausbaubeiträge
Die Straßenausbaubeiträge sind noch nicht offiziell abgeschafft, doch die Kommunen schicken schon jetzt keine Bescheide mehr.
Die Straßenausbaubeiträge sind noch nicht offiziell abgeschafft, doch die Kommunen schicken schon jetzt keine Bescheide mehr.
© Rainer Fuhrmann/shutterstock

Thüringer Kommunen erheben keine Straßenausbaubeiträge

von Rebecca Piron
Stellvertretende Chefredakteurin | KOMMUNAL
7. Januar 2019
In Thüringen sollten zu Beginn des Jahres 2019 die Straßenausbaubeiträge abgeschafft werden. Nun wartet die Regierung jedoch zunächst ein weiteres Gutachten ab. Die Kommunen verschicken trotzdem keine Bescheide mehr - um Schlimmeres zu vermeiden.

Wie in den meisten Bundesländern, sind die Straßenausbaubeiträge auch in Thüringen zum Problem für die Kommunen geworden. Das Land wollte die Beiträge zu Beginn des Jahres 2019 abschaffen, wartet nun jedoch noch auf ein letztes Rechtsgutachten. Nun sollen die Beiträge noch vor der Sommerpause abgeschafft werden, jedoch weiterhin rückwirkend ab dem 1. Januar 2019. Die Kommunen können derzeit also weiterhin Straßenausbaubeiträge erheben. Das tun sie jedoch nicht.

Straßenausbaubeiträge müssten zurückgezahlt werden

Den Kommunen dazu geraten, keine Bescheide mehr rauszuschicken, haben die Landesregierung und der Gemeinde- und Städtebund Thüringen. Das Landesverwaltungsamt hat die Kommunen vor dem hohen Verwaltungsaufwand gewarnt, den es bedeuten würde, gezahlte Beiträge wieder zurückzahlen zu müssen. Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass es thüringische Kommunen gibt, die noch planen Bescheide zu verschicken. Städte wie Ilmenau haben bereits öffentlich gemacht, dass sie die Beitragspflicht aussetzen. 

Streitthema Straßenausbaubeiträge

Welchen Stellenwert haben Straßenausbaubeiträge und was passiert, wenn sie abgeschafft werden?
MEHR

Möglich macht das erst eine Gesetzesänderung aus dem letzten Jahr. Da hatte die Landesregierung eine Änderung vorgenommen, die Kommunen die Wahl gibt, ob sie Straßenausbaubeiträge erheben möchten oder nicht. Dieses Gesetz war jedoch auf viel Kritik gestoßen und vom Gemeinde- und Städtebund als verfassungswidrig abgelehnt worden. Können die Kommunen selbst entscheiden, ob sie Straßenausbaubeiträge erheben, führt das zu einer Bevorteilung reicherer Kommunen. Die können die Beiträge aussetzen und werden so attraktiver für die Bürger. Kommunen, die auf die Straßenausbaubeiträge finanziell angewiesen sind, werden entsprechend unattraktiver und müssen einen Einwohnerrückgang befürchten. 

Wie werden die Kommunen entschädigt?

Das Gesetz zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge will die rot-rot-grüne Landesregierung im März in den Landtag einbringen und noch vor der Sommerpause verabschieden. Auch die oppositionelle CDU hat ihre Zustimmung in Aussicht gestellt. Die Regierung hat den Kommunen eine vollständige Entschädigung in Aussicht gestellt. Über die Gesamthöhe gibt es jedoch noch keinen Konsens. Während der Gemeinde- und Städtebund von 30 Millionen Euro jährlich spricht, spricht die Landesregierung von 20 bis 25 Millionen Euro. 

​

Sie wollen mehr über Straßenausbaubeiträge erfahren? Immer aktuell mit Kommune.Heute
Sie wollen immer über die neuesten kommunalen Entwicklungen informiert bleiben? Dann melden Sie sich jetzt an, bei Kommune.Heute!

​

Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Rebecca Piron

  • EmslandCare soll dem Hausärztemangel auf dem Land entgegenwirken
    Gesundheitsversorgung auf dem Land

    Wie der Landkreis Emsland den Hausärztemangel löst

    von Rebecca Piron
  • Kreispräsident Walter Behrens (2. v. l.), Bürgermeister Marc Prätorius (4. v. l.) und Energiewendeminister Tobias Goldschmidt (5. v. l.) weihen mit Betreibern und Investoren den Batteriegroßspeicher ein.
    Mehr Sicherheit für erneuerbare Energie

    Batteriegroßspeicher: Wind und Sonne auf Vorrat

    von Rebecca Piron
  • Kommunalwahlen Hessen 2026 - Wahlunterlagen
    Überblick für die Wahlen 2026

    Kommunalwahlen in Hessen: Wahlrechtsreform vor Gericht

    von Rebecca Piron

Lesen Sie auch...

  • Recht Aktuell

    Streusalz im Winterdienst: Was Kommunen dürfen – und wo das Recht klare Grenzen setzt

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Arbeitshilfe

    Zebrastreifen leichter anlegen – mehr Spielraum für Kommunen

    von Gudrun Mallwitz
  • Verkehrswende

    Erfolgsfaktoren für den Nahverkehr

    von Dorothea Walchshäusl

Neuester Inhalt

  • Bodenschutz

    Tipps für die Praxis: Wie Flächensparen gelingt

    von Dorothea Walchshäusl
  • Ayslbewerber

    Bezahlkarte für Flüchtlinge: Technik bremst

    von Gudrun Mallwitz
  • Recht Aktuell

    Fahrradstraße kassiert - Wegweisendes Urteil für Kommunen

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Schlagwörter

  • Finanzen Straßen und Verkehr

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp