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Supermarkt on tour Grafische Darstellung
© AdobeStock

Mobilität der Zukunft

Wenn der Supermarkt zum Kunden kommt

von Christian Erhardt-Maciejewski
Chefredakteur | KOMMUNAL
22. März 2023
Auf dem Land sterben die Supermärkte aus. Versuche, sogenannte Tante- Emma-Läden zu installieren, waren nicht überall erfolgreich. Ein neues Konzept verspricht nun Abhilfe – ein Versorgungsangebot auf Rädern.

Supermärkte im ländlichen Raum sind echte Stützen der Gemeinschaft. Sie sind nicht nur für ältere Menschen oft der letzte verbliebene Ort, an dem sie mit Menschen außerhalb ihrer direkten Nachbarschaft zusammentreffen können. Umso mehr sind auch sehr kleine Kommunen darauf bedacht, dass mit dem Supermarkt im Ort nicht ein wichtiges Stück Lebensqualität stirbt. In vielen Orten gibt es mit sogenannten Tante-Emma-Läden gute Möglichkeiten. Dank Digitalisierung bieten sie oft die Möglichkeit, dass sie 24 Stunden rund um die Uhr geöffnet sind. Doch nicht überall rechnet sich ein solcher Markt, teils fehlt es auch an – dann oft ehrenamtlichen – Helfern, um einen solchen Markt zu betreiben. Eine weitere Möglichkeit sind daher sogenannte Kombi-Busse.

Statt Supermarkt: ein Linienbus bringt die Lebensmittel

Das Projekt stammt aus der Uckermark in Brandenburg. Kern der Idee: Ein Linienbus fährt innerhalb des gesamten Landkreises verschiedene Routen ab und transportriert dabei nicht nur Fahrgäste, sondern auch verschiedene Lebensmittel, aber auch Ersatzteile oder Zeitungen. Eine Chance auch für regionale Anbieter. Allerdings zeigte sich auch in der Uckermark, dass ein solcher Service den Menschen erst einmal vermittelt werden muss. Die Projektleiter in Brandenburg sprechen von „der nötigen Ausdauer, die man für einen solchen Linienbus benötigt“. Zudem braucht das Projekt in Zusammenarbeit mit Gemeinden und Kreisen eine relativ lange Vorlaufphase – die Projektleiter in der Uckermark sprechen von zwei Jahren Vorlaufzeit. Doch das Projekt hat sich inzwischen etabliert. Die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft befördert inzwischen in 60 Linienbussen neben Passagieren auch Güter. Bauernhöfe und Büchereien bieten hauptsächlich ihre Waren an.

Es ist übrigens nicht die erste gemeinsame Aktion der beiden Unternehmen. Schon vor einem Jahr rollte ein Supermarkt-Zug durch Hessen. Auf Schienen einkaufen war damals das Versprechen. Denn der mobile Einkaufsladen stand etwa am Hauptbahnhof in Kassel auf einem normalen Gleis, in diesem Fall auf Gleis 13, um die Kunden anzulocken. Allerdings war dieses Modell eher für größere Städte geeignet, immerhin brauchten sie einen Bahnanschluss. So machte  der Supermarkt-Zug auch Station an den Bahnhöfen in Frankfurt, Gießen, Fulda und Darmstadt.

Der rollende Supermarkt hat sein Vorbild in der Schweiz 

Die Grundidee jedoch ist noch sehr viel älter. Schon im Jahr 1925 gab es die Migroswagen in der Schweiz. In unserem Nachbarland mit vielen kleinen Kommunen waren dann in den sechziger Jahren fast 150 solcher Busse unterwegs. Allerdings wurde der Service im Jahr 2007 eingestellt – damals gab es praktisch in allen Gemeinden der Schweiz eine Versorgung. Die Erinnerungen aus der Schweiz sollen nun also – zunächst in Nordhessen – Zukunftsmusik sein.

Solange es ein Pilotprojekt ist, wollen sich viele ländliche Regionen aber offenbar nicht darauf verlassen, dass ein ähnlicher Service auch in ihren Dörfern eingeführt wird. So basteln Landkreise weiter an Modellen, die dem aus der Uckermark ähneln. Im Landkreis Hof in Franken etwa will man auf Basis des dortigen Hofer Landbusses auch in der Nahversorgung weiter vorankommen. „In der Stadt gibt es alles, aber sobald man die Stadt verlässt, wird es dünn“, sagt etwa der Bürgermeister von Rehau, Michael Abraham, gegenüber KOMMUNAL.

Alternative zum Dorfladen

Auf den Dörfern hätten die Tante-Emma-Läden schon lange zugesperrt. Um hier Abhilfe zu schaffen, soll aus dem Landbus ein Landlieferbus werden, der nicht nur Fahrgäste transportiert, sondern auf der Route auch Bestellungen abliefert, die Kunden vorher per App oder Telefon aufgegeben haben. Noch befindet sich das Projekt ganz am Beginn, die 10-monatige Konzeptphase samt Machbarkeitsstudie läuft erst an. Für Abraham aber ist der geplante Lieferbus schon jetzt eine echte Alternative zum Dorfladen und die damit verbundenen Hoffnungen sind groß. „Ich kann entweder zum Einkaufen fahren oder mir meine Einkäufe sogar liefern lassen. Das schafft Unabhängigkeit vom Auto und erreicht auch die Leute in den entlegenen Weilern.“

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