Beste Städte für Gründer
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Das sind die besten Städte für Gründer

Mi, 25.09.2019

Immer wieder ziehen Start-Ups in Großstädte wie Berlin - und hoffen dort auf optimale Standortbedingungen, um mit ihrem Business durchzustarten. Doch: Gerade zu Beginn hätten sie in mittelgroßen Städten viel bessere Startbedingungen. Das zeigt eine Studie von KOMMUNAL und Contor Regio.

Berlin, Hamburg, München oder Köln - diese Städte haben viele Gründer auf dem Schirm.

Aber: In einer Untersuchung hat KOMMUNAL gemeinsam mit dem Unternehmen Contor und dessen Standortanalyse-Tool Contor-Regio herausgefunden, dass es nicht nur die Großstädte sind, die großes Potenzial für Gründer haben, sondern auch Mittelstädte.

Gründer: Kommt in die mittelgroßen Städte!

 

"Unternehmensgründungen erfolgen meist zunächst mit sehr geringer Finanzausstattung und sehr geringem Personalbedarf. Am Anfang benötigt man nicht die gute Adresse einer Metropole aus Imagegründen. Hinzu kommt, dass man zu Beginn auch nicht sehr viele besonders spezialisierte Arbeitskräfte in den Metropolen braucht", erklärt Henner Lüttich, der Autor der Analyse. Er berät Unternehmen bei der Standortanalyse. Aus seinen jahrelangen Erfahrungen weiß er, dass es neben den Großstädten auch weitere Städte gibt, die optimal für Gründer sind. Allerdings: sind diese den wenigsten bekannt.

Für die Analyse wurden Kommunen mit einer Einwohnerzahl zwischen 20.000 und 75.000 untersucht. Zugrunde gelegt wurden verschiedene Indikatoren, wie beispielsweise die Bevölkerungsentwicklung. Denn eine wachsende Bevölkerungsanzahl kann ein Hinweis darauf sein, dass Bürger und Unternehmen die Stadt als attraktiv bewerten. Der Anteil von Jugendlichen wurde ebenfalls berechnet. Denn gerade junge Leute sind neuen Ideen und Konzepten gegenüber häufig aufgeschlossener.

Aber auch die Nähe zur Autobahn, die der wichtigste Verkehrsträger ist, sowie die Differenz zwischen Gewerbean- und Gewerbeabmeldungen wurde untersucht. Wie hoch die Insolvenzen in einer Region sind, ist ebenfalls wichtig. Eine weitere Rolle spielt natürlich der Gewerbesteuerhebesatz. "Wir haben uns auch angeschaut, in welche Städte die Menschen täglich pendeln. So können wir Arbeitsstätten von Schlafstädten unterscheiden. Denn in Städten mit einem erhöhten Pendleranteil finden sich vermehrt Unternehmen, Arbeitskräfte, Gewerbegebiete, also eine allgemein unternehmerische Infrastruktur", erklärt Lüttich. Aber auch wie viel Wert die einzelnen Kommunen auf die Wirtschaftsförderung legen, wie nah die nächste Universität ist und wie viele Zuzüge eine Stadt hat, wurde untersucht. 

Das Ergebnis: Es sind vor allem die Speckgürtel von Großstädten, die für Gründer interessant sind. Doch nicht nur!

 

Gründerfreundlichste Städte: Hier finden Sie das Ranking

 

Auch Städte, wie beispielsweise das schleswig-holsteinische Rendsburg können profitieren - weil es hier nicht nur unterdurchschnittlich viele Insolvenzverfahren gibt, sondern auch die Wirtschaftsförderung hoch gehalten wird, was für Lüttich ein Hinweis darauf ist, dass Rendsburg Gründer stärker unterstützt.

Wir haben für Sie ein Ranking erstellt. 

Die Top 30 in der Reihenfolge: 

 

Platz 1: Kleinmachnow

Platz 2: Teltow

Platz 3: Unterschleißheim

Platz 4: Eschborn

Platz 5: Starnberg

Platz 6: Vaterstetten

Platz 7: Lohne (Oldenburg)

Platz 8: Böblingen

Platz 9: Neckarsulm

Platz 10: Werder (Havel) 

Platz 11: Unterhaching 

Platz 12: Königs-Wusterhausen

Platz 13: Ottobrunn

Platz 14: Haar

Platz 15: Vechta

Platz 16: Lahr/Schwarzwald 

Platz 17: Wandlitz 

Platz 18: Sindelfingen

Platz 19: Rottenburg am Neckar 

Platz 20: Fürstenfeldbruck 

Platz 21: Ansbach

Platz 22: Oberursel (Taunus) 

Platz 23: Gauting 

Platz 24: Bad Homburg 

Platz 25: Freising 

Platz 26: Blankenfelde-Mahlow 

Platz 27: Karlsfeld

Platz 28: Waldshut-Tiengen

Platz 29: Rüsselsheim am Main

Platz 30: Hohen Neuendorf 

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