Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

IMMER INFORMIERT BLEIBEN!

Jetzt unsere redaktionellen Newsletter abonnieren und die Neuigkeiten der kommunalen Welt kommen direkt in Ihr Postfach.

Mehr erfahren
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • Bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Politik
  2. Recht
  3. Recht Aktuell
  4. DSGVO: Droht der nächste Irrsinn in Deutschlands Städten?
Durch die DSGVO droht in Deutschland ein Klingelschild-Chaos
© 123rf

DSGVO: Droht der nächste Irrsinn in Deutschlands Städten?

von Christian Erhardt-Maciejewski
Geschäftsführer, Chefredakteur | KOMMUNAL
18. Oktober 2018
Über Wien haben wir vor einer Woche in Deutschland noch gelacht - in der Österreichischen Hauptstadt wurden Tausende Klingelschilder von Haustüren entfernt. Ein einziger Anwohner hatte sich wegen angeblich fehlendem Datenschutz beschwert. Nun droht aber auch deutschen Kommunen, dass sie gleiches tun müssen.

WICHTIG: Update am Ende des Beitrags! 18. Oktober, 17.35 Uhr 

Über die DSGVO haben wir auf unseren Seiten ja schon eine Menge geschrieben - zuletzt erschienen kurz vor Inkrafttreten bei uns die Last-Minute-Tipps zur DSGVO.  Aber zugegeben: Diesen Fallstrick hatten wir in unseren Last-Minute-Tipps auch nicht beachtet. Wie sang schon Marianne Rosenberg so schön? "Er gehört zu mir, wie mein Name an der Tür...." nur ist eben die Frage, ob der wirklich mir gehört und somit unter die Datenschutzgrundverordnung fällt. Experten sind sich da nicht einig. Und darum gibt es nun einen Brandbrief des Immobilien-Eigentümer-Verbands "Haus und Grund", aus dem die Bild-Zeitung zitiert.

Es drohen Bußgelder von 20 Millionen Euro 

Dem Blatt zufolge schreibt der Präsident des Verbandes, Warnecke, wörtlich: "Nur durch ein Abschrauben der Namensschilder bei vermieteten Wohnungen können sie sicher sein, nicht gegen die DSGVO zu verstoßen". Sollten Mieter klagen, drohen hohe Geldstrafen, der Verband spricht von bis zu 20 Millionen Euro. 

Hintergrund: Im österreichischen Wien fühlte sich ein Bewohner durch das Klingelschild in seiner Privatsphäre beeinträchtigt. Er klagte. Der dortige kommunale Vermieter hat daraufhin beschlossen, bis zum Ende des Jahres alle Klingelschilder an seinen 220.000 Wohnungen zu entfernen. 

In Deutschland sind rund 20 Millionen Wohnungen vermietet, daher rechnet der Eigentümerverband im Fall des Falles mit Kosten allein für das Entfernen der Klingelschilder in Höhe von 200 Millionen Euro, also 10 Euro Aufwand je Klingelschild. Die schlechte Nachricht für alle kommunalen Wohnungsbaufirmen: Zahlen müssten die Vermieter, nicht die Mieter. 

Der Mieterbund fordert bereits die Politik zum Handeln auf. Ein "Klingelschild-Wirrwarr" wohlmöglich mit Zahlenkombinationen statt Namen müsse vermieden werden.

UPDATE: 18. Oktober, 17.35 Uhr

Soeben hat der Eigentümerverband mitgeteilt, dass der Bundes-Datenschutzbeauftragte die Bedenken des Verbandes nicht teile. Demnach ist es rechtskonform, die Namen der Mieter auf Klingelschildern zu schreiben. Der Eigentümerverband begrüßte die Klarstellung und empfiehlt somit seinen Mitgliedern, bis auf weiteres nicht zu handeln.

Vom Tisch ist die Sache damit aber noch nicht. Denn die Datenschützer sind sich weiter nicht einig. Der Thüringische Datenschutzbeauftragte Haase etwa sagte, für ihn liege eine Datenübertragung an Dritte vor. 

Voraussichtlich wird es in Österreich wegen des Falls aus Wien ohnehin noch eine richterliche Entscheidung geben. Die DSGVO ist in ganz Europa gleich. 

JA, ich will immer top informiert sein und so meine Kommune weiter nach vorne bringen!
JA, ich will immer top informiert sein und so meine Kommune weiter nach vorne bringen!

Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Christian Erhardt-Maciejewski

  • Warum Deutschlands Kommunen auf die nächste Krise schlechter vorbereitet sind, als viele Bürgermeister glauben -und was Kommunen konkret tun können
    Tipps einer Expertin

    Blackout, Chaos, Kontrollverlust?

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Das Heizungsgesetz könnte Vermieter zur Eigennutzungskündigung nötigen - der Gesinnungs-TÜV im Baugesetzbuch ist derweil vom Tisch - die neuesten Entwicklungen im Überblick...
    neue Sorge für Kommunen

    Heizgesetz treibt Mieter aus den Wohnungen

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Während Berlin diskutiert, handeln Bürgermeister und Landräte längst. Arbeitspflicht für Bürgergeldempfänger, Bezahlkarten für Flüchtlinge, harte Sparmaßnahmen: Warum die letzten echten Reformer Deutschlands in den Rathäusern sitzen
    Die letzten Reformer

    Deutschlands Bürgermeister retten den Staat

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Lesen Sie auch...

  • Recht aktuell

    So gehen Kommunen richtig mit Spenden um

    von Dr. Maximilian Dombert
  • OVG Rheinland-Pfalz

    Zwangs-Betreuungspause in Kita erlaubt

    von Gudrun Mallwitz
  • Recht aktuell

    Bauturbo gilt auch für die Bundeswehr

Neuester Inhalt

  • Instagram und Co

    Bürgernähe per Social Media - wie Augsburg Reichweite schafft

    von Dorothea Walchshäusl
  • Pläne aus Baden-Württemberg

    Shared-Service-Center: Weniger Verwaltungs-Klein-Klein, mehr Bündelung

    von Dr. Ilona Benz
  • Kennzahlen

    Wie Kennzahlen im Naturschutz helfen können

    von Annette Lübbers

Schlagwörter

  • Recht Aktuell

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp