Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

IMMER INFORMIERT BLEIBEN!

Jetzt unsere redaktionellen Newsletter abonnieren und die Neuigkeiten der kommunalen Welt kommen direkt in Ihr Postfach.

Mehr erfahren
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • Bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Politik
  2. Recht
  3. Grundsteuer
  4. Grundsteuer bereitet Kommunen und Hausbesitzern Kopfzerbrechen
Die Grundsteuer führt in vielen Kommunen weiter zu Herausforderungen bei der Berechnung
Die Grundsteuer führt in vielen Kommunen weiter zu Herausforderungen bei der Berechnung
© 123rf

Banken-Chaos befürchtet

Grundsteuer bereitet Kommunen und Hausbesitzern Kopfzerbrechen

von Christian Erhardt-Maciejewski
Geschäftsführer, Chefredakteur | KOMMUNAL
28. November 2024
"Bitte löschen Sie ihren Dauerauftrag und zahlen Sie die Grundsteuer erst mal nicht". Solche Aufrufe gibt es bereits aus Kommunen an Hausbesitzer. Der Grund: Die neuen Bescheide lassen auf sich warten, zumal die Finanzämter noch an den Schlüsselzahlen arbeiten. Die Kommunen sind daher in diesem Jahr oft nicht mehr in der Lage, die neuen Bescheide für das Jahr 2025 zu verschicken. Wozu das führt...

Die Umsetzung der Grundsteuerreform stellt Städte und Gemeinden vor erhebliche Herausforderungen. Ein zentrales Problem ist die Verzögerung bei der Versendung der neuen Grundsteuerbescheide. Viele Kommunen können diese frühestens im Januar 2025 verschicken. Das Problem: die erste Zahlungsfrist liegt in vielen Fällen schon im Februar 2025. Das führt zu Unmut bei Bürgern, die ihre finanzielle Belastung nicht rechtzeitig einschätzen können.

Zusätzlich kritisieren kommunale Vertreter die Reform als bürgerunfreundlich und problembehaftet. Die Komplexität der neuen Regelungen und der damit verbundene bürokratische Aufwand überfordern viele Verwaltungen. Es mangelt an klaren Vorgaben und ausreichender Unterstützung seitens der Landesregierungen, was die Umsetzung weiter erschwert. 

Unsicherheit über die künftigen Einnahmen aus der Grundsteuer 

Ein weiteres Problem ist die Unsicherheit über die künftigen Einnahmen aus der Grundsteuer. Da die neuen Hebesätze oft noch nicht festgelegt sind, können Kommunen ihre Haushaltsplanung nicht verlässlich durchführen. Dies führt zu finanziellen Engpässen und erschwert Investitionen in wichtige Projekte. 

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, fordern die Kommunen eine Anpassung der Steuermesszahlen und eine bessere Unterstützung bei der Umsetzung der Reform. Zudem wird eine frühzeitige Festlegung der Hebesätze gefordert, um Planungssicherheit zu gewährleisten. Einige Bundesländer haben bereits reagiert und landesspezifische Änderungen auf den Weg gebracht, doch die Kritik der Kommunen bleibt bestehen. 

Hamburg fürchtet bereits ein Banken-Chaos und ruft indirekt zum Streik auf 

In Hamburg hat Finanzsenator Andreas Dressel die Bürger dazu aufgerufen, keine Grundsteuerzahlungen zum 15. Februar 2025 zu leisten, um ein mögliches Chaos im Bankensystem zu vermeiden. Hintergrund ist, dass die neuen Grundsteuerbescheide in Hamburg erst im Januar 2025 verschickt werden sollen. Dressel betont, dass die Bürger die Grundsteuer erst nach Erhalt des neuen Bescheids zahlen sollen, um Doppelzahlungen oder Fehlbuchungen zu verhindern. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass die Zahlungen korrekt zugeordnet werden und keine zusätzlichen administrativen Probleme entstehen.

Die Sorge: Tausende Hamburger könnten ihre Daueraufträge nicht rechtzeitig löschen - Die Beträge aus den vergangenen Jahren dürften sich aber faktisch bei allen Hausbesitzern ändern. 

Um das zu verhindern, schickt das Finanzamt seit gestern Briefe an alle Eigentümer, die kein Lastschriftmandat erteilt haben.

Dressel: „Nutzen Sie gerne das dem Schreiben beiliegende SEPA-Mandat. So gehen Sie auf Nummer sicher und es werden nicht zu wenig und auch nicht zu viele Steuern gezahlt.“

90 Prozent der Haushalte wissen noch nicht, wie hoch ihre Grundsteuer ab dem kommenden Jahr sein wird

Endspurt bei der Grundsteuer - 90 % der Haushalte weiter im Unklaren

90 % der Haushalte kennen noch nicht die Höhe ihrer künftigen Grundsteuer - 3.700 Kommunen haben Hebesätze erhöht.
MEHR
Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Christian Erhardt-Maciejewski

  • Seit dem 15. Jahrhundert bis Mitte des letzten Jahrhunderts wurde in Kamsdorf Bergbau betrieben. Hier wurden Erze, zuletzt Zechsteinkalk für die Hüttenindustrie abgebaut.
    Ebay-Angebot

    Dorf zum Schnäppchenpreis: Ganzer Ort zu verkaufen

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Bewässerungsverbote: Warum der Rasensprenger nicht schuld ist
    Wasserstandsmeldungen

    Bewässerungsverbot: Warum der Rasensprenger nicht schuld ist

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Ein Bild aus besseren Zeiten - im St. Josefs Krankenhaus Potsdam wurden im Jahr 2015 zwei Kreißsäle neu eingerichtet - für 950.000 Euro - vor wenigen Tagen wurden sie geschlossen
    Geburtskliniken sterben

    Wenn der Kreißsaal verschwindet

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Lesen Sie auch...

  • Nach der Reform

    Grundsteuer: Es muss nicht teurer werden

    von Benjamin Lassiwe
  • Drei neue Urteile

    Grundsteuer-Urteil: BFH stützt Bundesmodell

    von Rebecca Piron
  • Reform

    Grundsteuer: Sollen Kleingärten befreit werden?

    von Gudrun Mallwitz

Neuester Inhalt

  • Fachkräfte

    So finden Kommunen Auszubildende

    von Benjamin Lassiwe
  • Reformvorstoß

    Unterhaltsvorschuss nur noch bis 16: Klamme Kassen, harte Einschnitte

    von Rebecca Piron
  • Konnexität bleibt Ausnahme

    Wohngeld-Kürzung: Wo der Bund-Länder-Ausgleich scheitert

    von Rebecca Piron

Schlagwörter

  • Grundsteuer

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp