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KI in der Kommunalverwaltung - Symbolbild
© Adobe Stock

Digitalisierung

Leitlinien für KI in der Kommunalverwaltung

von Rebecca Piron
Stellvertretende Chefredakteurin | KOMMUNAL
25. April 2025
KI-Programme können bei vielen Arbeiten in der Verwaltung unterstützen. Für die tägliche Arbeit braucht man dazu aber auch Leitlinien – Wo liegen die Einsatzmöglichkeiten und wo sind Grenzen? Was ist rechtlich erlaubt und was nicht? Einige Kommunen sind hier bereits vorangegangen. Mit einer Auswahl an Leitlinien haben wir unseren K.AI trainiert.

Künstliche Intelligenz (KI) eröffnet Städten und Gemeinden neue Möglichkeiten: In Rathäusern und kommunalen Ämtern kann sie Verwaltungsprozesse effizienter gestalten, als Sprachassistenz dienen und wiederkehrende Routineaufgaben übernehmen. Besonders sogenannte Large Language Models (LLMs) wie ChatGPT oder Gemini finden bereits vielfältige Einsatzmöglichkeiten – etwa zur Unterstützung von Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern bei Recherche, Texterstellung oder im Bürgerservice. KI in der Kommunalverwaltung ist in manchen Städten und Gemeinden schon keine Zukunftsmusik mehr. 

KI in der Kommunalverwaltung - auch die Grenzen kennen

Doch so groß das Potenzial auch ist: Künstliche Intelligenz ist kein Selbstläufer. Sie kann Fehler machen – deshalb ist es wichtig, KI-Ergebnisse stets zu prüfen. Sie kann als Arbeitsgrundlage dienen, sollte aber nicht die eigene Arbeit ersetzen. Wer KI in der Kommune einsetzt, sollte die Chancen und Risiken gleichermaßen im Blick behalten.

KI-Leitlinien für die kommunale Verwaltung

Immer mehr Städte und Gemeinden erarbeiten daher Leitlinien für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung. Diese Guidelines, Chartas oder Ethikrichtlinien sollen Orientierung geben – für Angestellte in der Verwaltung ebenso wie für Bürgerinnen und Bürger. Sie sollen das Vertrauen in den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Technologien stärken.

Beispiele aus der Praxis gibt es bereits: Schorndorf, Essen, Ulm, Hamburg, Wuppertal oder auch die österreichische Hauptstadt Wien gehören zu den Vorreitern, die eigene KI-Leitlinien veröffentlicht haben. Ziel ist es, klare Prinzipien für den Umgang mit KI zu definieren – darunter die Wahrung von Menschenwürde, Gemeinwohlorientierung, Rechtssicherheit, Transparenz, Nicht-Diskriminierung und Datenschutz.

KI als Assistenz – nicht als Entscheidungsinstanz

Die Botschaft vieler Kommunen ist klar: KI soll unterstützen, aber nicht entscheiden. Die Programme werden als Assistenzsysteme verstanden. Viele Leitlinien beschreiben konkrete Anwendungsfälle, zum Beispiel im Bürgerservice, bei der Textanalyse oder im Wissensmanagement der Verwaltung.

Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen spielen eine zentrale Rolle: DSGVO, Urheberrecht, Transparenzpflichten – all das wird in den KI-Leitlinien berücksichtigt. Das soll Angestellten der Kommunalverwaltungen einen Rahmen geben, worauf sie achten müssen, wenn sie KI-Systeme in ihrer täglichen Arbeit nutzen.

Unterstützung durch K.AI

Sie möchten in Ihrer Stadt oder Gemeinde eigene KI-Leitlinien entwickeln – oder suchen nach Orientierungshilfen für den verantwortungsvollen KI-Einsatz? Dann nutzen Sie unseren digitalen Helfer K.AI. Der Chatbot ist mit den bestehenden KI-Leitlinien zahlreicher Kommunen trainiert und beantwortet Ihre Fragen.

 

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