Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

IMMER INFORMIERT BLEIBEN!

Jetzt unsere redaktionellen Newsletter abonnieren und die Neuigkeiten der kommunalen Welt kommen direkt in Ihr Postfach.

Mehr erfahren
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • Bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Praxis
  2. E-Government
  3. Tesla zeigt: "Wir können das" - Verwaltung im Eiltempo
Verwaltung
© Adobe Stock

Öffentlicher Dienst

Tesla zeigt: "Wir können das" - Verwaltung im Eiltempo

von Franz-Reinhard Habbel
Gastautor, Digitalpionier
28. September 2020
Verwaltung als Bremser – das kennt jeder. Aber auch Verwaltung im Eiltempo ist möglich. Wenn denn alle wollen und an einem Strang ziehen, meint Franz-Reinhard Habbel.

Bei größeren Maßnahmen wie etwa der Gigafactory von Tesla in Brandenburg, müssen mehrere Behörden als Träger öffentlicher Belange beteiligt werden. Das dauert mitunter. Nicht selten kommt es durch die vielen Abstimmungen bei den Vorhaben zu Verzögerungen. Dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel Tesla besonders eindrucksvoll. Die Verwaltung in Deutschland wird plötzlich zum Treiber von Verfahrensbeschleunigungen. Medien beginnen die Behörden ob ihrer Schnelligkeit des Handelns zu loben. Wie ist das möglich?

In Shanghai dauerte der Bau der Tesla-Gigafactory knapp ein Jahr

Am Ort der neuen Fabrik treffen politischer Gestaltungswille der Landesregierung, des Landkreises Oder-Spree und der Gemeinde Grünheide mit dem Umsetzungswillen der Wirtschaft zusammen. Es gibt ein gemeinsames Mind-Set und damit ein klares Ziel aller Beteiligten. Der schnellste Fertigstellungsprozess einer Tesla-Gigafactory fand bisher in Shanghai statt. Tesla brauchte dort für den Bau nur knapp ein Jahr. Diese Zeitspanne will man jetzt in Deutschland unterbieten.

Digitale Kommunikation zwischen Unternehmen und Behörden ist möglich

Eine solches Ziel setzt Kräfte frei. Bauverfahren und Genehmigungsverfahren laufen plötzlich nicht mehr sequenziell, sondern parallel in Kooperation ab. Zwischen Unternehmen und Behörde findet eine permanente, weitgehend digital gesteuerte Kommunikation statt. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Wir lernen jeden Tag von Tesla und Tesla lernt auch von uns“. Beide Seiten müssen wissen, was die jeweils andere leisten kann, was geht und was nicht, so Woidke. Das gegenseitige Verständnis führt schneller zu Lösungen.

Es wäre zu wünschen, dass von diesem Verfahren eine Signalwirkung auch für andere öffentliche Investitionen in Deutschland ausgeht. Das Kunststück ist, dass sich die Parteien aufeinander einlassen, einander zuhören, in den Dialog treten, bei Problemen miteinander reden und nicht seitenlange Vermerke erstellen, überprüfen lassen, dann erst wegschicken und mit dem Eingangsstempel versehen, durch Boten in die Abteilungen weiterleiten.

Technischer Fortschritt von Tesla trifft auf dynamische Verwaltung

Politik und unternehmerisches Handeln in einem gemeinsamen Projekt, das macht den Erfolg aus. Ständiger technischer Fortschritt trifft auf eine dynamische Verwaltung. Das ist neu. Alle profitieren davon. Wenn die Verwaltung ein wichtiger Standortfaktor sein will, dann muss sie offener kommunizieren, in Projekten denken und handeln.

Und ganz wichtig, ohne Faszination geht es nicht. Der Beispiele gibt es viele in Deutschland, wo die schnelle Realisierung von Bauvorhaben Faszination wie „wir können das“ auslösen könnten. Das geht nur mit einer Portion Leidenschaft und Emotion. Verwaltung im Eiltempo ist auch in Deutschland möglich. Deutschlands Verwaltung kann was. Reden wir drüber und zeigen es.

Franz-Reinhard Habbel ist Gründer des Innovators Club und einer der Väter des E-Government in Deutschland.

Tesla - das erste Großprojekt in Deutschland, das nicht zu scheitern droht - was wir für unsere Großprojekte daraus lernen können

Großprojekte: Schalten wir endlich den Duracell-Modus ein!

Bauprojekte in Deutschland werden immer teurer - Großprojekte enden im Desaster - was sich an Genehmigungsverfahren und im Denken ändern muss
MEHR

Tesla Gigafactory in Grünheide

Wie sich Grünheide durch Tesla verändert

Tesla will in Grünheide die nächste Gigafactory eröffnen. Doch: Was bedeutet das für die Gemeinde? Sind die Aufgaben überhaupt zu stemmen - in dem Zeitplan?
MEHR
Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Franz-Reinhard Habbel

  • Bauturbo Digitalisierung Mann mit Rakete
    Digitalisierung

    Bauturbo - Booster für die Verwaltung

    von Franz-Reinhard Habbel
  • Der Bürokratie-Dschungel soll sich etwas lichten - angeblich plant die Bundesregierung die antragslose Auszahlung des Kindergeldes
    Kommentar

    Ein guter Anfang – und bitte kein Ende

    von Franz-Reinhard Habbel
  • Drohnen - So könnten sie bald in den Kommunen eingesetzt werden
    U-Spaces

    Drohnen in Kommunen: Chancen und Aufgaben

    von Franz-Reinhard Habbel

Lesen Sie auch...

  • Warnstreiks

    Einigung bei den Tarifverhandlungen 2026

    von Gudrun Mallwitz
  • Künstliche Intelligenz in der Verwaltung

    KI-Avatare übernehmen Bürgerkommunikation

    von Rebecca Piron
  • Arbeitsagenturen

    Bürgergeld sprengt Kommunalhaushalte: Milliardenlast für Städte und Gemeinden

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Neuester Inhalt

  • Wahl-O-mat 2026

    Digitale Wahlhilfen zur Kommunalwahl in Bayern und Hessen

    von Gudrun Mallwitz
  • Auswertung

    Fördermittel: 10 Reformwünsche der Kommunen

    von Gudrun Mallwitz
  • Bauen

    Bautechnik der Zukunft: Häuser im 3D-Druckverfahren

    von Annette Lübbers

Schlagwörter

  • Arbeiten im Öffentlichen Dienst E-Government

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp