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Messe KOMMUNAL 2026

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  2. Demografischer Wandel
  3. 10 Tipps: Nichts wie weg? Bleibt doch!
Junge auf Heuhaufen: Wie junge Menschen auf dem Land bleiben
Damit junge Menschen auf dem Land bleiben, können Kommunen einiges tun.
© Adobe Stock

Landleben

10 Tipps: Nichts wie weg? Bleibt doch!

von Gudrun Mallwitz
Chefreporterin | KOMMUNAL
23. September 2026
Freunde, Treffpunkte, Mitsprache und berufliche Perspektiven stärken die Bindung an den Wohnort. 10 Tipps von Experten des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung.

Treffpunkte für Jugendliche schaffen

Junge Menschen brauchen Orte, an denen sie sich außerhalb von Schule und Elternhaus treffen können. Dafür lassen sich zum Beispiel leerstehende kommunale Gebäude öffnen oder Treffpunkte aufwerten.

Über Gemeindegrenzen zusammenarbeiten

Manche Aufgaben lassen sich nur gemeinsam lösen. Kommunen sollten sich mit Nachbargemeinden und übergeordneten Stellen vernetzen und bei Themen wie dem öffentlichen Verkehr gemeinsam nach Lösungen suchen.

Digitale Treffpunkte ermöglichen

Auch online lassen sich junge Menschen zusammenbringen –etwa über Dorf-Apps oder Chatgruppen. Solche digitalen Treffpunkte sind vor allem dort hilfreich, wo andere Treffpunkte fehlen oder schwer erreichbar sind.

Berufliche Möglichkeiten aufzeigen

Jugendliche sollten früh erfahren, welche Ausbildungsplätze und Jobs es in der Region gibt –bei Unternehmensbesuchen oder Berufstagen. Zugleich kann schnelles Internet das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen.

Mobilität verbessern

Kommunen können den Nahverkehr nicht allein bestimmen, aber Verbesserungen anstoßen – zum Beispiel mit Rufbussen, Fahrradabstellplätzen oder besseren Haltestellen. 

Bushaltestelle auf dem Land

Engagement und Mitgestaltung ermöglichen

Wer eigene Ideen für seinen Ort hat, sollte unterstützt werden. Jugendbeiräte und andere Beteiligungsverfahren bieten zudem die Möglichkeit, bei kommunalen Entscheidungen mitzureden.

Rückkehr aktiv fördern

Wer zurückkommen möchte, braucht Informationen und Kontakte. Rückkehragenturen oder Rückkehrmessen können über Jobs, Wohnungen und Kinderbetreuung informieren und Weggezogene gezielt ansprechen.

Freizeitangebote erweitern

Wo sich dauerhafte Angebote nicht rechnen, können zeitlich begrenzte Lösungen interessant sein. Leerstände lassen sich für Pop-up-Cafés, Kneipen oder Tauschbörsen nutzen.

Familien gute Bedingungen bieten

Familie auf dem Land



Bezahlbares Wohnen, Natur und ein sicheres Umfeld können gerade junge Familien zur Rückkehr bewegen. Mit diesen Stärken könnten Kommunen gezielt werben, sich aber nicht nur auf Familien fokussieren.

Stärken des ländlichen Raums ausspielen

Natur und viel Platz bieten Möglichkeiten, die Städte oft nicht haben. Denkbar sind zum Beispiel Freizeitangebote, die mehr Raum benötigen. Auch der Naherholungswert lässt sich gezielt herausstellen.

Zur Studie und den Empfehlungen des Berlin Instituts für Bevölkerung und Entwicklung.

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Fotocredits: Familie: Adobe Stock
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Schlagwörter

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