Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

Messe KOMMUNAL 2026

18.–19. November in Erfurt. Kostenlos dabei sein, Lösungen entdecken und vernetzen.

Jetzt kostenlos anmelden
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • K+ bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Politik
  2. Recht
  3. Recht Aktuell
  4. Weg mit Tempo-30-Schilder? Stadt wehrt sich
Tempo-30-Schild
Immer wieder gibt es Streit um Tempo 30.
© adobe

Gericht

Weg mit Tempo-30-Schilder? Stadt wehrt sich

von Gudrun Mallwitz
Chefreporterin | KOMMUNAL
31. August 2023
Eine Stadt sollte an zwei Straßen die dort angebrachten Tempo-30-Schilder auf Höhe der Bushaltestelle im Bereich einer Grundschule entfernen. Die Kommune sollte innerhalb von zwei Wochen auch zwei Stopp-Zeichen abbauen. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf gab dies der Kommune auf, nachdem ein Mann mit Zweitwohnsitz in der Stadt geklagt hatte. Er beantragte gleichzeitig Eilrechtschutz. Die Stadt wehrte sich dagegen.

Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hatte der Stadt Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss zwei Wochen Zeit, die Tempo-30-Schilder an zwei Straßen und die Stopp-Schilder zu entfernen. In ihren Eilbeschlüssen vom Juni 2023 vertrat das Gericht die Auffassung, dass die verkehrsrechtlichen Anordnungen rechtswidrig seien. "Eine qualifizierte Gefahrenlage, die eine Beschränkung der innerorts grundsätzlich zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h rechtfertigen könnte, liegt an den beiden Straßenabschnitten nicht vor", heißt es in einer Mitteilung. Unabhängig davon habe die Stadt das ihr zustehende Ermessen auch nicht fehlerfrei ausgeübt, weil sie mildere Mittel nicht hinreichend in Betracht gezogen habe. Die Stadt wehrte sich gegen den Beschluss und zog vors Oberverwaltungsgericht. Dort hatte sie Erfolg, denn das Gericht sieht keinen Grund zu einer solchen eiligen Konsequenz.

Tempo 30: Zusätzlicher Zeitaufwand gering

Der 8. Senat des Oberverwaltungsgerichts Münster begründete seine Beschlüsse in den beiden Eilverfahren, dass dem Antragsteller zuzumuten sei, den Ausgang der Hauptverfahren abzuwarten. Der zusätzliche Zeitaufwand sei geringfügig, indem er 30 Km/h statt 50 km/h fahre und das Stopp-Zeichen beachten muss. Die Verkehrszeichen dürften daher zunächst stehen bleiben.

Stadt geht im Hauptsacheverfahren in Berufung

In den beiden zugehörigen Hauptsacheverfahren hat die Stadt Meerbusch gegen die Urteile des Verwaltungsgerichts Düsseldorf Anträge auf Zulassung der Berufung gestellt, über die noch nicht entschieden worden ist.

Aktenzeichen:

Winklerweg: 8 B 760/23 (I. Instanz VG Düsseldorf 6 L 1260/22)

Gonellastraße: 8 B 763/23 (I. Instanz VG Düsseldorf 6 L 1262/22)

Weitere Informationen.

Tempo 30 Schild

Tempo 30 - das ändert sich für Kommunen

Das vom Bundesrat verabschiedete Straßenverkehrsgesetz und die Straßenverkehrsordnung sehen mehr Freiheiten für Kommunen bei der Ausweisung von Tempo 30 vor.
MEHR

Tempo 30 in deutschen Städten? Eine Initiative will das faktisch zur Regel machen, bzw. die Städte sollen grundsätzlich selbst darüber entscheiden dürfen.

Tempo 30: Entscheidungsfreiheit für die Kommunen?

Eine Initiative, der sich schon 537 Kommunen angeschlossen haben, will den Kommunen mehr Handlungsfreiraum erstreiten. Was die Initiative will...
MEHR

Beschädigter herausragender Gullydeckel

Gullydeckel - wann muss die Kommune Schadensersatz zahlen?

Immer wieder beschäftigen Gullydeckel als Hindernisse die Gerichte. Die Menschen stolpern darüber oder Autos werden beschädigt. Für die Kommunen kann das teuer werden. Doch die Urteile fallen bei weitem nicht einheitlich aus.
MEHR
Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Gudrun Mallwitz

  • Horst Buchholz Wahlhelfer
    KOMMUNAL-Auszeichnung

    Wahlhelfer des Jahres: Mit 90 leidenschaftlich im Einsatz

    von Gudrun Mallwitz
  • Junge auf Heuhaufen: Wie junge Menschen auf dem Land bleiben
    Landleben

    10 Tipps: Nichts wie weg? Bleibt doch!

    von Gudrun Mallwitz
  • Familie packt aus: Probewohnen in Guben
    Gegen den Bevölkerungsrückgang

    So werben Kommunen um neue Bürger

    von Gudrun Mallwitz

Lesen Sie auch...

  • Bund übernimmt neue Aufgabe

    Kfz-Zulassung: Kommunen kritisieren Bundespläne

    von Rebecca Piron
  • Recht aktuell

    Wann Blumenkübel erlaubt sind

    von Gudrun Mallwitz
  • Gesetzentwurf

    Hundeführerschein NRW: Was die Pflicht wirklich bringen soll

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Neuester Inhalt

  • Öffentlich-private Partnerschaften

    Gemeinsam gegen den Investitionsstau

    von Annette Lübbers
  • Finanzreform

    Wie erhöhen Kommunen die Handlungsfähigkeit?

    von Prof. Dr. Martin Junkernheinrich
  • Bund übernimmt neue Aufgabe

    Kfz-Zulassung: Kommunen kritisieren Bundespläne

    von Rebecca Piron

Schlagwörter

  • Recht Aktuell

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp